Die Tagespflegestelle

Die Tagespflegestelle „Entdeckerlust“ befindet sich in der Schillerstraße 7. Unsere Einrichtung ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Straßenbahn) von der Haltestelle Bahnhof in 6 Minuten gut zu erreichen. Für die Eltern die mit dem Auto Kinder in die Einrichtung bringen, besteht die Möglichkeit die freien Parkplätze in der Schillerstraße zu nutzen.

Kontakaufnahme

Telefonisch können mich die Eltern unter der Handynummer 01514 0562698 erreichen. Ebenfalls ist es möglich über die E-Mail jagoda82@web.de mit mir Kontakt aufzunehmen. Die Webseite www.tagesmutti-entdeckerlust.de stellt meine Arbeit dar und man kann die ersten Eindrücke gewinnen sowie der Seite wichtige Informationen entnehmen.

Öffnungszeiten der Tagespflegestelle

Die Betreuungszeiten sind von Montag bis Donnerstag 7:00 bis 16:30 Uhr und freitags von 7:00 bis 16:00 Uhr.

Räume und Ausstattung

Der Tagespflege „Entdeckerlust“ stehen mehrere Räumlichkeiten zur Verfügung. Zuerst begegnet man einem geräumigen Flur, in dem Schuhregal sowie eine kleine Gaderobe steht. Der Eingangs- und Spielebereich lädt zum Verweilen ein. Geradeaus befindet sich noch ein weiteres Zimmer, das als Spiel- und Schlafzimmer genutzt wird. Alle Zimmer sind mit Laminat, aber auch mit Teppich ausgestattet. Alle Räume sind hell und freundlich. Die Möbel sind kippsicher und die Regale an den Wänden befestigt.

 

Vertretungs- und Urlaubsregelung

Die Eltern bekommen schon im Oktober den Urlaubsplan für das darauffolgende Jahr, damit sie rechtzeitig selbst planen können. Insgesamt beanspruche ich 25 Tage Urlaub im Jahr.

Im Falle meiner Erkrankung besteht die Möglichkeit durch das Fambeki-Vertretungskonzept die Kinder zu betreuen.

Entwicklungsbesonderheiten der Kinder im Alter von 0-3 Jahren

Die Kinder in der Alterstufe 0-3 Jahren sind sehr neugierig und entdeckungsfreudig. Sie sind soziale Wesen und suchen den Kontakt zu anderen Kindern. Diese natürliche Entwicklung der Kinder unterstütze ich in dem ich meine persönliche Beziehung zu den Kindern täglich stärke, aber auch die Beziehungen zwischen den Kindern in der Gruppe. Die gemeinsamen Unternehmungen, sowie der normale Alltag helfen uns dabei. Jedes Kind soll sich entfalten können und nach eigenen Maßstäben an allen geplanten Vorhaben und Unternehmungen teilhaben.

Eingewöhnungsphase

Die Eingewöhnungsphase sollte individuell gestaltet werden. Es ist wichtig dabei für mich jedes Kind genau zu beobachten und ihm die Möglichkeit zu geben zuerst selbst in die Gruppe der spielenden Kinder gehen zu wollen. Die Eltern sind immer dabei, damit das Kind optimal unterstützt wird. Zuerst beginnen wir mit 30 Minuten, die Zeit wird dann täglich etwas verlängert. Wenn diese Phase gut verläuft können die Eltern und das Kind schon nach 14 Tagen dem gewöhnlichen Rhythmus der Einrichtung folgen.

Den Übergang von Tagespflegestelle zum Kindergarten wird so gestaltet, das die Kinder schon etwas individuell gefördert werden. Beim Aufräumen beginnen wir die Farben intensiver zu festigen, wir sortieren zuerst nur die gelben Klötze, unterwegs erkennen wir die Zahlen auf den Straßenschildern, auf dem Weg zum Spielplatz verschiedene Formen und deren Namen, wir zählen fleißig unsere Finger und Zehen, Obststücke und Spielzeuge.

Die pädagogische Arbeit mit den Kindern von 0-3 Jahren

Die individuelle Entwicklung der Kinder steht im Vordergrund. Ich versuche als Pädagogin so oft wie möglich die Situationen zu erschaffen in denen die Kinder die Bewegung, Grobmotorik, Feinmotorik, geistige und sprachliche Entwicklung üben beziehungsweise entfalten können. Wie oft und wie intensiv die Kinder daran teilnehmen, bestimmen sie selbst nach eigenen Möglichkeiten und Interesse. Es ist wichtig auch den stillen Kindern, die lieber beobachten als aktiv mitzuspielen diese Möglichkeit zu erhalten , damit sie in ihrer Art an dem Geschehen teilnehmen können.

„Man kann in Kinder nichts hereinprügeln, aber vieles herausstreicheln.“
Astrid Lindgren

Die Kinder in der Alterstufe 0-3 Jahren stecken vollkommen in der Nachahmung. Umso wichtiger ist es starkes und positives Vorbild zu sein. Es ist schon lange in zahlreichen pädagogischen und wissenschaftlichen Arbeiten bewiesen, dass das Malen, Musik und Bewegung die Persönlichkeit des Kindes positiv prägt. Mit den Kindern wird viel gesungen und sie werden von Gebärden, Tänzchen oder Fingerspiel begleitet. Die musikalische Früherziehung findet einmal die Woche statt.

Um die sensorische Integration der Sinne bei den Kindern zu fördern ist es am Besten verschiedene Materialien zum spielen anzubieten. Holzklötze sind hart, eine Puppe weich, der Schnee draußen ist weich und kalt, der Regen ist nass und kalt oder warm, die Sonne scheint warm auf die Haut, der Nordwind ist kalt, ein Tannenzapfen ist rau, die Kastanie glatt.

Tischdecken, Aufräumen, Hände waschen, Zähne putzen und aufs Töpfchen gehen gehören zur Alltagsroutine. Das ist wichtig für alle Kinder, die Selbstständigkeit erlernen möchten.

Die Gestaltung von Mahlzeiten

Die richtige Ernährung unterstützt die Gesundheit. Bei uns wird schon das Mittagessen morgens aus frischen Zutaten gekocht. Es wird viel Gemüse, Obst und Fleisch mit Brot, Kartoffeln oder Reis kombiniert und den Kindern angeboten. Ein Essensplan wird für die Eltern erstellt, damit sich auch informiert sind, was bei uns täglich gegessen wird. Zu den Mahlzeiten reiche ich den Kindern Wasser oder ungesüßten Tee. Es gibt keine Süßigkeiten in der Einrichtung, die einzigen Ausnahmen sind Weihnachtsfeier oder Ostern. Die Eltern werden gebeten keine Süßigkeiten in die Einrichtung zu bringen und zum Geburtstag des Kindes eher einen Kuchen zu backen oder zu kaufen.

In den Aufnahmegesprächen frage ich stets nach den Allergien und ob das Kind alle Lebensmittel gut verträgt.

Entspannung und Stressbewältigung

Die frische Luft und gutes Essen machen bekanntlich müde. Bei den Wachstumsschüben schlafen die Kinder länger oder sind müde. Daher ist es bei uns möglich sich hinzulegen, wenn man etwas Ruhe benötigt. Die Schlafenszeit wird immer eingehalten und größere Kinder dürfen sich selbst ausziehen und ins Bett legen.

Hygieneentwicklung

Die kleinen Kinder lernen über Vorbild und Nachahmung aufs Töpfchen gehen. Die Kinder lernen von den Großen. Die Eltern werden gebeten das Kind auch über das Wochenende zum aufs Töpfchen gehen zu animieren.